Wenn die Server verschlüsselt sind, zählt nicht das 60-seitige Konzept, sondern die ersten zwei Seiten. Was hineingehört und wo es liegen muss.
Montagmorgen, 7:40 Uhr. Die Produktionsplanung zeigt eine Lösegeldforderung, das Telefon der IT ist besetzt, der Geschäftsführer ist im Auto. In diesem Moment liest niemand ein Konzept mit Rollenmodellen. Gelesen wird eine Seite: Wen rufe ich an, was darf ich nicht tun, was sage ich den Mitarbeitenden.
Nicht nur auf dem Server, der gerade verschlüsselt ist. Ausgedruckt im Tresor, als PDF auf dem privaten Handy der Alarmkette, in einem Cloud-Speicher außerhalb der Firmendomäne. ITSB-OS exportiert das Notfallhandbuch als PDF und erinnert vierteljährlich an die Aktualisierung der Telefonnummern.
Einmal im Jahr eine Stunde Tischübung: Ein Szenario, die Alarmkette durchspielen, die Backups wirklich zurückspielen. Die Übung wird im Business-Continuity-Modul dokumentiert, das verlangen NIS2, ISO 27001 und die meisten Versicherer.
Die Sofortseite passt auf ein Blatt, die Alarmkette auf ein zweites. Der Rest, Wiederanlaufpläne je Prozess, darf länger sein, wird aber erst in Stunde zwei gebraucht.
Alle in der Alarmkette und jede Führungskraft. Mitarbeitende brauchen nur die Sofortmaßnahmen und eine Nummer.
Ja. ITSB-OS enthält eine Vorlage mit Sofortmaßnahmen, Alarmkette, Meldetexten und Wiederanlaufplan, die Sie mit Ihren Daten füllen.
Der passende Selbstcheck zeigt in zehn Minuten, wo Ihr Unternehmen bei genau diesem Thema steht.